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Freitag, 19.11.2021 15:52 Uhr

Kinder/Kinderrechte/Wallner

LH Wallner: „Alles tun, damit junge Generation Pandemie gut übersteht“

Landeshauptmann weist zum Internationalen Tag der Kinderrechte (morgen, Samstag 20. November) auf vielfältige Unterstützung für Kinder, Jugendliche und Familien hin

Bregenz (VLK) – In ihrem Bemühen zur Abfederung der Pandemie-Folgen hat die Landesregierung einen starken Fokus auch auf Kinder und Jugendliche gerichtet. Zum bevorstehenden Internationalen Tag der Kinderrechte am morgigen Samstag (20. November) verweist Landeshauptmann Markus Wallner auf die breite und vielfältige Unterstützung des Landes für Kinder, Jugendliche und Familien. In allen Bereichen der Regierungsarbeit liege auf der jungen Generation ein spezielles Augenmerk, schildert Wallner und ergänzt mit Blick auf den Kinderrechtetag: „Für Kinder braucht es einen besonderen Schutz und sie haben das Recht, bestmögliche Entwicklungsbedingungen vorzufinden“.

   Der Landeshauptmann erinnert in dem Zusammenhang an Vorarlbergs bestimmende Positionierung für die nächsten Jahre: bis 2035 soll das Land zum chancenreichsten Lebensraum für Kinder werden. Dazu gehöre, allen Kindern gleiche Chancen zu sichern, „vom frühesten Alter weg bis zum Eintritt ins Berufsleben“, stellt Wallner klar. Zudem verweist der Landeshauptmann auf das erst im Oktober präsentierte Chancenpaket für Kinder, Jugendliche und ihre Familien. In diesem werden in Summe über 20 Millionen Euro von Land, Bund und Gemeinden in die Hand genommen und bestehende Maßnahmen werden verstärkt bzw. ausgebaut. Zugleich werden aber auch ganz neue Angebote und Unterstützungsleistungen geschaffen. Ein Beispiel ist etwa der Ausbau der Caritas-Lerncafés, deren Anzahl bis zum Jahr 2024 auf 20 deutlich erhöht wird.

Ganz genau hinschauen
   Hoch gehalten werden müssten auch die Mittel für die Jugendbeschäftigung. Zugleich müsse genau hingeschaut werden, in welchen Bereichen psychosoziale Auswirkungen der Coronakrise auf die junge Generation sichtbar werden. Dafür ist auch ein Ausbau der ambulanten Kinder- und Jugendpsychiatrie vorgesehen. „Im Mittelpunkt stehen das Wohl und die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen, ihr Schutz und ihre besonderen Rechte und vor allem auch ihre künftigen Chancen und Perspektiven“, verdeutlicht der Landeshauptmann.

   Bei der Umsetzung der Kinderrechte gibt es nach Ansicht von Vorarlbergs Kinder- und Jugendanwalt Michael Rauch noch mehr als genug zu tun: „Gerade die Pandemie zeigt, dass Kinder und Jugendliche in allen Ressorts der Landesregierung eine wichtige Rolle einnehmen müssen“.

Beispiele vorbildlicher Projekte
   In Vorarlberg gibt es zahlreiche Projekte mit und für Kinder und Jugendliche, die direkt oder indirekt mit den Kinderrechten in Verbindung stehen. Als wichtiger Impulsgeber hat sich dabei auch das familieplus-Landesprogramm für verstärkte Kinder-, Jugend- und Familienfreundlichkeit erwiesen. Viele der nachfolgend angeführten Projekte stammen aus Gemeinden, die im Programm aktiv sind: 

   In Bludesch wurde der Freizeitplatz Oberfeld inklusive Jugendraum nach den Bedürfnissen der Jüngsten im Ort neugestaltet. Tischfußballtisch, Leinwand, große Küche sowie Fußballcourt und Basketballplatz laden zum gemeinsamen Erleben ein. Der Platz wurde vor Corona gestaltet. Zwei Jahre danach war die Eröffnung.“ Dass sie einen Platz haben, wo sie sein können, wie sie sind, und offene Ohren für Probleme finden, schätzen die jungen Leute: Allein 20 bis 30 Jugendlichen vom Verein „JugendKulturArbeit Walgau“, hauptsächlich im Alter von 12 bis 14 Jahren, sammeln sich dort regelmäßig.

   In Mellau ergab eine Befragung von Kindern und Jugendlichen, dass sie sich neben dem Fußballplatz weitere Sportflächen wünschen. Gemeinsam besichtigten sie verschiedene Jugendplätze. Den mobilen Pumptrack in Lauterach fanden sie genial. Als sie einen Pumptrack im schweizerischen Salmsach testen konnten, war die Begeisterung riesengroß. So errichteten die Gemeinden Mellau, Bezau, Bizau, Reuthe und Schnepfau den Platz gleich gemeinsam.

   Das Kinderparlament in Feldkirch tagte auch in Pandemie-Zeiten. Soziale Themen sowie das Klima sind Interessensschwerpunkte der Sieben- bis Zwölfjährigen. Kinder lernen auf diese Weise, wie Demokratie funktioniert. Sie üben sich im Argumentieren sowie im politischen Denken und machen die Erfahrung, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. Die Themen diskutieren sie in Teams und bringen sie in einem formellen Antrag in die Kinderstadtvertretung ein.

   Die Offene Jugendarbeit Frastanz und Rankweil koordiniert verschiedene herausfordernde Projekte: etwa eines zu Zukunftsängsten von Jugendlichen, die hauptsächlich durch Corona entstanden sind, und wie sie damit konstruktiv umgehen können. Höhepunkt des Projektes war eine Podiumsdiskussion mit Politikern und Politikerinnen zu den Auswirkungen der Pandemie auf Jugendliche. Ein weiteres Projekt der Offenen Jugendarbeit Frastanz waren Workshops zur Radikalisierungsprävention, in denen Jugendliche ein Bewusstsein für die eigene Identität entwickeln konnten. Ziel ist, anderen Kulturen und Religionen toleranter zu begegnen.

Bewusstsein für Rechte von Kindern und Jugendlichen schaffen
   Der Tag der Kinder- und Jugendrechte wird alljährlich am 20. November weltweit im Andenken an die 1989 von der Vollversammlung der Vereinten Nationen verabschiedete Kinderrechtskonvention gefeiert. In Österreich ist die UN-Kinderrechtskonvention seit 1992 in Kraft. 2011 wurden zentrale Kinderrechte in der Bundesverfassung verankert. Nach Oberösterreich (2001) war Vorarlberg das zweite Bundesland, das die UN-Kinderrechtskonvention in die Landesverfassung aufgenommen hat (2004).
 

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