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Dienstag, 20.7.2021 14:29 Uhr

Wirtschaft/Studie/WISTO/Wallner/Tittler

Heimische Wirtschaft hat sich als krisenresistent erwiesen

Studie zur Sicherung der Resilienz der Vorarlberger Wirtschaft vorgestellt

Bregenz (VLK) – Die produzierende Industrie in Vorarlberg hat sich auch in der COVID-19-Pandemie – trotz Problemen in internationalen Wertschöpfungsketten und dadurch verursachter Einbußen – erstaunlich stabil gezeigt, lautet das Ergebnis einer Studie. „Durch die hohe Flexibilität, die Anpassungsfähigkeit vieler Unternehmen und die hohe Branchendiversität am Standort konnte der Rückgang der Wirtschaftsleistung deutlich aufgefangen werden“, betonte Landeshauptmann Markus Wallner bei der Vorstellung der Studie gemeinsam mit Wirtschaftslandesrat Marco Tittler und WISTO-Geschäftsführer Jimmy Heinzl im heutigen (Dienstag) Pressefoyer. Jetzt gelte es die heimische Wirtschaft weiter zu stärken, so Wallner.

Im Rahmen der Studie wurden auch die Zusammenhänge in den Lieferketten genauer untersucht. „Die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen sollen die Widerstandskraft und Anpassungsfähigkeit der Vorarlberger Wirtschaft weiter stärken, um künftigen ökonomischen Schocks aus einer Position der Stärke wirkungsvoll begegnen zu können“, sagte der Landeshauptmann. Vorarlberg ist stark von der Produktionswirtschaft geprägt und der Beitrag der Sachgütererzeugung ist hierzulande überdurchschnittlich hoch. Die im Zusammenhang mit der Studie durchgeführte Erhebung hat gezeigt, dass viele der befragten Vorarlberger Produktionsunternehmen die Krise relativ gut bewältigen konnten, erklärte Landesrat Tittler: „Die Diversität und Branchenvielfalt sowie der regionale Spezialisierungsgrad der Vorarlberger Industrie sind wesentliche Stärken des Standorts und stellen einen zentralen Faktor für die Resilienz der regionalen Wirtschaft dar. Eine weitere Stärkung der Widerstandskraft und Anpassungsfähigkeit trägt dazu bei, Arbeitsplätze zu sichern und somit die regionale Wertschöpfung zu steigern“, so Tittler.

Hohe Multiplikatorwirkung

   Auch Jimmy Heinzl, Geschäftsführer der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH (WISTO), misst der hohen Leistungskraft der Sachgüterproduktion große Bedeutung bei: „Bereits jetzt ist fast ein Drittel der Beschäftigten in Vorarlberg im produzierenden Bereich beschäftigt und die Sachgütererzeugung generiert starke Multiplikator-Effekte in Bezug auf Umsatz, Wertschöpfung und Arbeitsplätzen – in Vorarlberg wie in ganz Österreich. Die hohe Industriedichte Vorarlbergs trägt daher maßgeblich zur Stärkung der regionalen und nationalen Wirtschaft bei. Auch vor- und nachgelagerte Wirtschaftsbereiche entlang der gesamten Wertschöpfungskette profitieren davon.“

Erkenntnisse 

   Die Ergebnisse der Studie basieren auf Trend- und Netzwerkanalysen, ergänzt um volkswirtschaftliche Untersuchungen und qualitative Interviews mit 20 Vorarlberger Produktionsunternehmen im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2020 sowie einer Online-Umfrage im Februar 2021, die von 107 Unternehmen beantwortet wurde. Die Haupterkenntnisse lauten: 

•    Die Einbindung des Vorarlberger Produktionssektors in internationale Wertschöpfungsnetzwerke ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor der heimischen Wirtschaft und Motor der regionalen Konjunktur. 
•    Der wirtschaftspolitische Fokus sollte in der Region auf die Absicherung der bestehenden Wertschöpfungsbereiche sowie auf die Unterstützung des weiteren Wachstums der bestehenden Unternehmen gelegt werden. Selektive Ansiedelungen von Unternehmen sind zur Schließung von Wertschöpfungslücken, zur Modernisierung der Wirtschaftsstruktur bzw. zur Verbesserung des Zugangs zu (digitalen) Technologien als Ergänzung dazu zielführend.
•    Konjunkturprogramme zur Stimulierung der produzierenden Wirtschaft sind auf zukunftsfähige Investitionen und Maßnahmen auszurichten. Themen wie Innovation, Digitalisierung und digitale Kompetenzen oder neue Arbeitskonzepte und -modelle kommt dabei hohe Bedeutung zu.
•    Vorarlberg zeichnet sich durch eine Branchenvielfalt und regionale Wertschöpfungsketten auf hohem Niveau aus. Die Krisensituation zeigt, dass diversifizierte regionale Wertschöpfungsnetzwerke resilienter gegenüber Schocks sind. Eine diversifizierte Wirtschaftsstruktur gilt es zu bewahren.
•    Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf die produzierende Wirtschaft waren in erster Linie im Bereich des Rückgangs der kundenseitigen Nachfrage (d. h. Auftragsstundungen und -ausfälle) gegeben, wobei einzelne Wirtschaftsbereiche sogar Umsatzzuwächse verzeichneten (z. B. Lebensmittel).

Die vollständige Studie steht auf www.wisto.at/studien/wertschoepfungsketten zum Download.


 

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