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Donnerstag, 15.10.2020 11:57 Uhr

Kultur/Festspiele/Wallner/Schöbi-Fink

Bregenzer Festspiele – Wallner: „Land unterstützt Infrastruktur-Modernisierung mit 17,5 Millionen Euro“

Landeshauptmann und Kulturreferentin Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink sehen in Investitionszusage des Bundes „wichtiges Signal“

Bregenz (VLK) – Um insgesamt 55 Millionen Euro werden das Festspielhaus und die Bregenzer Seebühne modernisiert. Die erfolgte Investitionszusage des Bundes haben Landeshauptmann Markus Wallner und Kulturreferentin Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink erfreut zur Kenntnis genommen. „Die Zusage ist ein wichtiges Signal an Vorarlberg als international vielbeachteter Kunst- und Kulturstandort und in Zeiten der Coronakrise auch ein Impuls, der weit über den Kulturbereich hinausgeht“, sind sich Wallner und Schöbi-Fink einig. Beide hoffen auf den angepeilten Baustart in drei Jahren.

Die Finanzierungszusage des Landes stehe ebenfalls, betont Wallner: „17,5 Millionen Euro stehen für die Modernisierung der Infrastruktur der Bregenzer Festspiele bereit“. Beim anstehenden Projekt handelt es sich um die dritte Sanierungs- und Ausbauetappe. Dabei wird die Werkstattbühne um einen Zubau erweitert und umfassend saniert. Die 1978 erbaute Zuschauertribüne im Außenbereich wird ebenfalls erneuert, genauso wie Räumlichkeiten im Umfeld der Seebühne. Die in die Jahre gekommene Bausubstanz des Festspielhauses stammt aus den Jahren 1978 bis 1980. In den Jahren 1995 bis 1997 sind die Werkstattbühne samt Seefoyer und Seestudio sowie der Verwaltungstrakt errichtet worden, das Hauptgebäude wurde 2005/06 neu konzipiert.

Freude über Modernisierungsprojekt
   „Die angekündigte Großinvestition ist gerade in dieser Zeit ein sehr schönes Zeichen für die Kunst und Kultur“, freut sich die für diesen Bereich zuständige Landesstatthalterin: „Die Bregenzer Festspiele haben als renommierte Top-Kulturattraktion für die Landeshauptstadt und Vorarlberg große Bedeutung.“ Jeden Sommer – ausgenommen im Corona-Sommer 2020 – werden die Aufführungen von weit mehr als 200.000 Menschen besucht. Die mit dem Festival verbundene Wertschöpfung für die gesamte Region ist enorm. „Mit der internationalen Strahlkraft geht ein enormer Image- und Werbewert einher“, verdeutlicht Schöbi-Fink. Für zahlreiche Veranstaltungen mit ebenso rund 200.000 Besucherinnen und Besuchern sorgt außerhalb der Festspielsaison die Kongresskultur Bregenz. „Das Haus hat sich auch als Kongresszentrum einen hervorragenden Ruf erarbeitet“, so Schöbi-Fink.

Baumaßnahmen im Detail
- Sanierung der haustechnischen Anlagen, speziell aus dem Bauabschnitt 1996, Zubau Werkstattbühne (MSR-Haustechnik, Steuerungsanlagen, Elektroinstallationen, Lüftungsanlagen, Heizung, Kühlung, Sanitär, Theatertechnik Baujahr 1978)
- Sanierung Bauteil Werkstattbühne Flachdach etc.
- Sanierung Zuschauertribüne Baujahr 1978
- Sanierung Seebühne, fixer Betonkern mit Haustechnik (Elektroinstallationen, Sanitäranlagen)
- Zubau Mehrzweckgebäude

Die erforderliche Vereinbarung für das Modernisierungsprojekt wird unterzeichnet, sobald der neu gewählte Bürgermeister von Bregenz offiziell im Amt ist. Der festgelegte Finanzierungsschlüssel: 40 Prozent übernimmt der Bund (20 Millionen Euro), 35 Prozent schultert das Land Vorarlberg (17,5 Millionen Euro), 25 Prozent trägt die Stadt Bregenz (12,5 Millionen Euro) und fünf Millionen Euro kommen von den Bregenzer Festspielen.

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